Torpedo Eisen – Staus und Behinderung (5:1)

Im letzten CL-Spiel gegen Staus und Behinderungen (SUB) ging es für TE um alles. Nur mit einem Sieg würde sich TE für das Viertelfinale qualifizieren, bei jedem anderen Ergebnis wäre Feine Kerle Köln als Gruppenzweiter ins Viertelfinale eingezogen. Personell musste TE auf Sturmführer Tommi und den etatmäßigen Manndecker Marc verzichten. Ebensowenig konnten die langzeitverletzten Sini, der zwar schon wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, aber für den ein Einsatz in dieser Saison wohl noch zu früh käme, und Lutz mitwirken. Trotz der Ausfälle ging TE selbstbewusst in die Partie, obwohl der Gegner schwierig einzuschätzen war, da er sehr unterschiedliche Ergebnisse in der CL ablieferte.

Von Beginn an wurde klar, dass SUB – da es für sie um nichts mehr ging – gar nicht bereit war, das Spiel etwas lässiger anzugehen. Mit vollem Elan stürzte sich SUB in die Partie. Die ersten zehn Minuten schnürte SUB TE in der eigenen Hälfte ein und die Torpedos waren meist zweiter Sieger in der Anfangsphase. Folgerichtig dann auch die Führung für SUB bereits nach 4 Minuten, als sich ein SUB-Spieler auf der rechten Seite durchsetzen konnte und auf den am langen Pfosten lauernden Stürmer flanken konnte, der ein paar Schritte vor Manndecker Sebi, der erst am Vortag aus Japan zurückkehrte, mühelos einnetzen konnte: 0:1 – „Sayonara TE“! Zum Glück brauchte sich TE erst gar nicht lange Gedanken machen, was dies für Folgen haben könnte und warum die Anfangsphase so verschlafen wurde. Drei Minuten später nach der Führung egalisierte Thomas nach feinem Freistoßtrick von Philip und Charif und Flanke von Björn, per Kopf aus allerdings abseitsverdächtiger Position zum 1:1. Durchatmen, manchmal braucht TE halt so einen Weckruf… SUB war trotz des Ausgleichs nicht gewillt, das Spiel abzuschenken. Im Gegenteil, die Zweikämpfe wurden verbissen geführt und es ergab sich eine von beiden Seiten intensiv geführte erste Halbzeit. Etwas zu intensiv war nach Meinung des Schiedsrichters Capelli das Wortgefecht zwischen Gregor und seinem Mitspieler, woraufhin beide mit einer 10 Min.-Strafe des Feldes verwiesen wurden. Nun ja, zumindest war ab dann mehr Platz auf dem eher kleinen Spielfeld auf der Jahnwiese. Diesen Platz nutzte sogleich David, als er in der 19. Minute aus halblinker Position 20m vor dem Tor abzog: ein Mann, ein Schuss, eine Fahrkarte ins Viertelfinale! Unhaltbar schlug das Geschoß in der langen Ecke ein und auch das schlecht befestigte Tornetz konnte David`s Flachschuss nicht standhalten: 2:1 – TE auf Viertelfinalkurs! Doch SUB gab sich nicht geschlagen und antwortete mit wütenden Angriffen. Die größte Chance zum Ausgleich nach einer Ecke, als Boris den Kopfball eines SUB-Spielers gerade noch von der Torlinie kratzen konnte. Nachdem beide Mannschaften wieder vollständig waren, legte TE einen Zahn zu. 10 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit erkämpfte sich Gregor im Mittelfeld gegen seinen Gegenspieler den Ball, den Karl direkt auf den durchgestarteten Charif weiterleitete und dieser behielt im 1-gegen-1 Duell gegen den guten Keeper von SUB die Nerven und verwandelte sicher zur beruhigenden 3:1 Führung. Diese Führung hätte kurz vor der Pause von Karl noch ausgebaut werden können, er scheiterte jedoch gleich dreimal aus aussichtsreicher Position nach jeweils schönem Zuspiel von Björn, der sich über das Auslassen der Torchancen so sehr ärgerte, dass er sich erstmal eine Muskelverhärtung zuzog! Er konnte jedoch in der 2. Halbzeit wieder eingesetzt werden. So blieb es beim 3:1 zur Pause.

Nach der Halbzeit wollte TE den Sack frühzeitig zu machen. Nach einem schönen Solo von Chris über die rechte Außenlinie und anschließender Maßflanke hatte Philip keine Mühe, mit einem Heber über den herauseilenden Torhüter von SUB das vorentscheidende 4:1 zu markieren. Danach schonte sich TE etwas und nahm einige Umstellung im Team vor. Daraus ergaben sich einige hochkarätige Torchancen für SUB, die aber entweder durch eigene Unzulänglichkeiten im Abschluss oder von dem gut aufgelegten Keeper Markus vereitelt wurden. Im Spiel nach vorne gab sich TE auch keine große Mühe mehr. Zwar kombinierte man recht flüssig durchs Mittelfeld, viele Torchancen erarbeitete sich TE jedoch nicht. Dennoch gab es noch was erfreuliches, als nämlich Karl nach guter Vorarbeit von Gregor endlich sein Tor kurz vor Schluss erzielen konnte. Der alte „Staubsaugervertreter“ hatte wieder zugeschlagen! Insgesamt ein verdienter Arbeitssieg gegen tapfer kämpfende SUB-ler, die vielleicht mit ein bisschen mehr Cleverness in der 2. Halbzeit mehr hätten reißen können. Mit dem zwar teilweise etwas nickeligen, aber insgesamt fairen Spiel hatte der souveräne Schiedsrichter Capelli nie Probleme.

Als Gruppenzweiter hinter den Graskloppers zieht TE nunmehr in das Viertelfinale und trifft bereits am nächsten Sonntag auf den Sieger der Gruppe 1, FK Trimmdich, auf die man bereits in der ersten Pokalrunde traf und damals mit 1:0 besiegen konnte. Das erste Saisonziel ist mit der Qualifikation zum Viertelfinale zumindest schon mal erreicht worden – Bravo Torpedo!